Berta-SuedFrankreich-Tag08

Mo 08.05.2023 - Panoramastraße entlang der Ardèche, Grotte de la Madelaine

Den Vormittag verbrachten wir ganz gemütlich vor der Berta mit Frühstücken und Reiseplanungen. Wir beschlossen, nach dem Mittagessen weiterzufahren, das schöne Wetter für die Panoramastraße über der Ardèche-Schlucht zu nutzen, eine Höhle zu besuchen und vor der zweiten Höhle zu nächtigen.

Nach einer Dusche kochte Xenia Süßkartoffeln mit Zucchini-Paprika-Pilz-Gemüse. War lecker! Dann packten wir zusammen und starteten um 13:30 Uhr mit frisch gefülltem Wassertank und vollen Batterien zur nächsten Etappe.

Die Panoramastraße, die Xenia schon in Filmen gesehen hatte, war wirklich beeindruckend. Immer wieder gibt es hier wunderschöne Ausblicke. An ein paar von ihnen hielten wir an und genossen die Aussicht. Manchmal war es ziemlich windig.

5 Minuten vor 15 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz der Grotte de da Madelaine an. Die Führungen dort starten stündlich zur vollen Stunde. Wir gingen an den Höhleneingang, wo fast zur gleichen Zeit mit uns die Führerin für die 15-Uhr-Tour eintraf. Sie schickte Udo zurück an die Kasse und meinte, wenn er sich beeile, können wir noch an dieser Tour teilnehmen. Das hat dann auch tatsächlich noch geklappt.

Wieder bewunderten wir eine faszinierende Höhle, auch sie mit einem anderen Charakter als die bisher besichtigten. Es gibt so viele Höhlen hier und jede hat ihren eigenen Charm, ihre Eigenheiten und Spezialitäten. Bei der Grotte de la Madelaine sind es große Hallen mit großen Tropfsteinen und anderen Formationen, vorwiegend in den Farben Ocker und Weiß. Die Führung war französisch, aber wir bekamen Audioguides auf Deutsch und konnten so alles gut verstehen.

Wir schauten uns noch den Belvedere an diesem Ort an, dann fuhren wir weiter zur nächsten Höhle, der Grotte de Saint Marcel. Kurz zuvor fuhren wir eine kleine Straße links ab und fanden um 17:30 Uhr ein wunderschönes Plätzchen versteckt hinter der Straße, wo wir uns hinstellten und dort den Abend und die Nacht verbrachten.

Wir konnten sogar Tisch und Stühle rausstellen, machten uns einen Kaffee, verzehrten Knäckebrot mit Marmelade (an einem Bäcker waren wir heute nicht vorbeigekommen, außerdem war Feiertag in Frankreich) und genossen unseren windgeschützten Schattenplatz und die Ruhe um uns herum. Wir nutzten die Zeit noch für Reiseplanungen für die nächsten Tage, bis es um 20 Uhr kühler wurde und wir uns in die Berta verzogen. Inzwischen hatte sich ein weiteres Wohnmobil zu uns in unsere Bucht gesellt, aber es war genügend Platz und wir störten uns nicht gegenseitig.


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