Berta-SuedFrankreich-Tag03

Mi 03.05.2023 - Radtour um den Lac d’Annecy und Fahrt zur Grotte de Choranche

Wieder begrüßte uns Frau Sonne am Morgen. Da die Temperaturen noch ziemlich frisch waren, ließen wir uns Zeit, frühstückten ausgiebig und starteten um 10 Uhr zu einer Radtour um den See.

Die Strecke ist sehr gut für Radler ausgebaut, auf der Westseite mit einem speziellen Radweg auf einer alten Eisenbahntrasse. Es waren schon einige Radler unterwegs, aber es war noch gut erträglich. Wie es hier wohl in der Hauptsaison zugeht? Wir genossen den Seeblick, das Bergpanorama und das Radeln. Am Südende des Sees angekommen, ging der schöne Radweg noch weiter ein Tal entlang. Wir entschlossen uns, ihm noch 5 km zu folgen und dann auf einem kleinen Weg an einem kleinen Flüsschen entlang wieder zurück zur Seeroute zu fahren. Das wäre auch ein super Plan gewesen, wenn es hier nicht vor unserer Ankunft kräftig geregnet hätte und der schöne Weg am Fluss dadurch zu einem Matschpfad geworden war. Xenia brauchte zum Teil allen Mut, nicht aufzugeben und irgendwie durchzukommen. Aber dann war es geschafft,

wir waren zurück am See, machten eine Pause auf einem schönen Bänkchen, aßen einen Knoppers-Riegel und ein paar Nüsse und beobachteten viele Gleitschirmflieger, die ihr Kurven am Berghang hinter dem See drehten.

Die Rückfahrt am Ostufer war nicht ganz so schön wie die Strecke auf der anderen Seite, aber doch auch reizvoll und fast immer auf einem extra ausgewiesenen Radweg an der Straße. Einmal ging es ein Stück den Berg hinauf und wir kamen an einem Landeplatz für Gleitschirmflieger vorbei.

Um 13:30 Uhr waren wir wieder an der Berta, duschten, reinigten unsere Schuhe, Hosen und Räder, zogen kurze Hosen an und dann gab es noch ein paar Luxus-Tortellini mit Tomatensoße, Parmesan und einer Schüssel gemischtem Salat.

Nach einem Camperservice (uns war jetzt doch tatsächlich das Wasser ausgegangen) starteten wir um 16:45 Uhr zu unserem nächsten Highlight, der Höhle von Choranche, auch Coufin-Chevaline-Höhle genannt.

Der Beginn der Fahrt gestaltete sich ziemlich ätzend, da wir gleich eine Stunde benötigten, um durch Annecy zu kommen. Alles war voller Stau. Dafür belohnte uns die Autobahn mit einem zügigen Vorwärtskommen. Am Lac d’Aiguebelette verließen wir die Autobahn und fuhren weiter gen Süden auf Bundestraßen. Bei einem Bäcker kauften wir uns 2 süße Stückle und ein halbes Baguette, die wir dann als Abendessen auf einer Wiese etwas abseits der Straße mit schönem Blick verspeisten.

Weiter ging es auf zum Teil sehr kleinen Straßen. Udo beschloss, eine weitere Route zu nehmen, die dafür aber über bessere und größere Straßen führte. Als wir schließlich am Parkplatz bei der Höhle ankamen, war es 21:45 Uhr und Nacht geworden. Das letzte Stück war wieder ein ziemlich enges Sträßchen steil bergauf – um die Uhrzeit kein Problem, aber was wird morgen auf uns zukommen? Jedenfalls waren wir die einzigen Camper auf dem für Wohnmobil erlaubten Parkplatz vor der Höhle und froh, gut angekommen zu sein.

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Komoot-Tour: https://www.komoot.de/tour/1104004329?ref=wtd


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