Mo 02.05.2023 - Lausanne und Annecy
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht begrüßte uns die Sonne am neuen Morgen. Nach dem Frühstück starteten wir in Richtung Frankreich.
Den ersten Zwischenstopp legten wir um 10:30 Uhr in Lausanne ein, wo wir am See parkten und durchs Olympiagelände an der Seepromenade entlangspazierten, bei 20 Grad die Sonne, den Genfer See und einen teuren Cappuccino in einem Strandrestaurant genossen.
Weiter ging es um 12:30 Uhr auf der A1, an Genf vorbei an die französische Grenze. Es war kein Grenzer da und wir kamen problemlos durch.
Auf der französischen Seiten entschlossen wir uns, auf die Autobahn zu verzichten und ohne weitere Mautgebühr bis Annecy zu fahren. Das war eine gute Entscheidung, denn sie führte uns zur Karl-Albert-Brücke zwischen Cruseilles und Annecy. Die alte und spektakuläre Fußgängerbrücke stammt aus dem 19. Jahrhundert, steht unter Denkmalschutz und gehört zu den 10 höchsten Hängebrücken der Welt. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! So parkten wir die Berta, machten uns zuerst noch ein Vesper und überquerten dann die Usses auf dieser Brücke.
Nun führte uns unsere Tour weiter zum Tagesziel, dem Lac d‘Annecy. Dort wollten wir uns noch Annecy, „die schönste Stadt Frankreichs“ bzw. „das französische Venedig“ anschauen und dann am nächsten Tag eine Radtour um den See machen. Wir steuerten den einzigen Wohnmobilstellplatz an, den wir finden konnten, und mussten dann feststellen, dass er komplett belegt war. So fuhren wir ein Stück weiter und stellten uns auf einen kleinen einfachen Campingplatz bei Sévrier direkt hinter der Straße. Ein bisschen laut durch den Verkehr und 17 Euro die Nacht, aber immerhin ein guter und sicherer Stellplatz auf einer Wiese.
Nach einer Kaffeepause vor der Berta im Sonnenschein sattelten wir um 17:30 Uhr die Räder und radelten auf dem Radweg nach Annecy. Dort bummelten und radelten wir kreuz und quer durch die Altstadt und am Kanal entlang, gönnten uns noch ein Eis (für ein Abendessen in einem Restaurant hatten wir zu wenig Hunger) und fuhren mit Rückenwind wieder zurück zum Campingplatz. Dort verbrachten wir den Rest des Abends.
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