So 19.02.2023 - Hoffnungskirche - Bernhausen - Heroldstatt
Nach einer sehr ruhigen und erholsamen Nacht machten wir unser letztes Urlaubsfrühstück und fuhren anschließend die 5 Minuten bis zur Hoffnungskirche. Da wir um 9:30 Uhr dort ankamen, bekamen wir noch problemlos einen Parkplatz. Auf dem Weg zum Eingang kam uns dann aber ein Auto nach dem anderen entgegen und die Leute strömten aus allen Richtungen.
Es waren geschätzt 500 Personen im Gottesdienst, alle Altersgruppen waren vertreten. Die Leute kamen mit ihren Bibeln unterm Arm, die sie auch tatsächlich im Gottesdienst benutzten. Es gab zwar zwei große Leinwände und einen Beamer, aber der wurde nur für die Liedtexte während dem Lobpreis eingesetzt. Ansonsten gab es noch eine Willkommensfolie und das war es. Keine Präsentationen, keine Abkündigungen, keine Bibelstellen, keine sonstigen Folien oder Hintergründe. Wie wir später erfuhren, ist die Hoffnungskirche eine FEG-Gemeinde und der Gottesdienst war ziemlich konventionell mit älteren Lobpreisliedern, aber guten Musikern – besonders der Pianist an einem Flügel. André Töws hielt die Predigt, er war noch vom gestrigen Eheseminar vor Ort und als Gastsprecher eingesetzt. Die Predigt war sehr klar und herausfordernd, es ging zum das Thema Nachfolge (Folgen hat Folgen). Biblisch und theologisch gut ausgearbeitet.
Nach dem Gottesdienst gab es im Foyer Kaffee und Tee, Leberkäswecken und Bratwürste in Brötchen, die vom Vortag übrig waren. Alles umsonst, es wurde auch kein Opfer eingesammelt. Wir mussten uns richtig umschauen, um eine Spendenkasse zu entdecken, in die wir einen kleinen Obolus einwarfen. Wir unterhielten uns noch mit unserem Sitznachbarn und machten und dann auf die Heimfahrt.
Das Navi wollte uns einen Umweg über die Autobahn führen, aber wir beschlossen, die direkte Strecke bis Karlsruhe über Land zu nehmen. So kurvten wir durch ein Tal des Pfälzer Waldes, aber es war eine schöne Strecke mit mal mehr und mal weniger Regen.
Nach Karlsruhe machten wir um 13 Uhr eine Pause mit einem Salat und einem Vesper in der Berta und Udo noch ein kurzes Nickerchen. Dann ging es weiter nach Bernhausen, wo wir uns bei Mama Gisela angemeldet hatten.
Kurz vor 16 Uhr kamen wir dort an und verbrachten zwei schöne Stunden mit ihr und einer Schwarzwälder-Kirsch-Rolle.
Um 18 Uhr starteten wir zur letzten Etappe mit einer kurzen Unterbrechung auf dem Wohnmobilplatz hinter der Filderhalle, wo Udo unser Klo leeren und ausspülen konnte. Anschließend fuhren wir über Urach nach Heroldstatt, wo wir um 19 Uhr wohlbehalten ankamen. Jetzt blieb nur noch das Ausräumen und Auspacken.
Wir waren sehr dankbar, dass wir zuhause alles in Ordnung vorfanden und so schöne und erlebnisreiche Tage ohne Krankheit, Unfall oder sonstige Missgeschicke erleben durften. Und wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt …



