Mi 15.02.2023 - Saarschleife bei Mettlach
Am Morgen erwartete uns trübes Wetter – Wolken oder Hochnebel, das ließ sich nicht so genau bestimmen. Unser heutiges Ziel war die Saarschlaufe, um das schöne Wetter noch etwas auszunutzen, bevor der vorhergesagte Wetterumschwung kam.
Um 10 Uhr kamen wir los nach erledigtem Camperservice. Udo hatte doch noch die Wasserstation gefunden und diese besuchten wir vor der Abfahrt, tankten neues Frischwasser, ließen das Abwasser ab und leerten das Clo.
Je näher wir dem Ziel kamen, umso stärker wurden die Bedenken, was das Wetter anging. Wir fuhren im Nebel, mal dicker mal dünner, aber doch immer grau in grau. Um 11 Uhr erreichten wir den ersten Parkplatz an der Saarschleife und überlegten, was wir machen. Der Platz war auch nicht wirklich geeignet und so fuhren wir noch ein kleines Stück weiter, um uns noch einen anderen Parkplatz anzuschauen. Zuerst fuhren wir daran vorbei, weil man durch eine Schranke für eine Rehaklinik muss. Wir kamen durch ein Wäldchen, als uns klar wurde, dass wir zu weit gefahren waren. Udo drehte um, wir fuhren den Kilometer zurück und als wir wieder aus dem Wald kamen, trauten wir unseren Augen kaum: Sonne! Inzwischen hatte Xenia die Beschreibung gelesen, dass das mit dieser Schranke schon seine Richtigkeit hat. So lösten wir ein Parkticket (4 Euro am Tag), fuhren durch die Schranke und stellten uns ganz hinten in eine Parkbucht im Sonnenschein, wo wir ganz allein waren.
Unser erster Erkundungsweg führte uns zum Baumwipfelpfad und dem Aussichtspunkt Cloef. Den Baumwipfelpfad schenkten wir uns, der Aussichtspunkt tat es völlig. Wir hatten einen sehr schönen Blick auf die Saarschleife und Udo ließ die Susi fliegen. Anschließend spazierten wir noch ein Stück der Kante entlang und gingen dann wieder zurück zur Berta, um Mittag zu essen.
Xenia kochte Spaghetti, die uns gut geschmeckt haben. Nach dem Spülen war es 14:15 Uhr geworden. Udo legte sich noch für ein kurzes Schläfchen hin, Xenia inspizierte das Schwimmbad „Johannisbad“, das zur Rehaklinik gehört, aber öffentlich zugängig ist. Einen Blick ins Bad kann man von außen nicht werfen, nur die Preistafel lesen. Auch dieses Bad ist teuer, hat eben verschiedene Becken, Whirlpools, Becken mit Düsen und Saunen. Sehr von Vorteil für uns waren auch sehr saubere öffentlich zugängliche WCs.
Um 15 Uhr starteten wir zu einer kleinen Wanderung auf dem Cloef-Pfad: Am Aussichtspunkt vorbei in Serpentinen den Hang hinunter zur Saar, ein Stück die Saar entlang bis zu einer Personenfähre, die aber erst wieder im März in Betrieb geht. Dann durch das wild romantische Steinbachtal wieder den Hang hinauf und zurück zur Berta. Wir waren inklusive Pausen 2,5 Stunden unterwegs und haben die Runde sehr genossen. Hinunter waren die Temperaturen am Hang fast mild, durchs Bachtal hinauf dagegen richtig frisch.
Zurück an der Berta musste Udo die Gasflasche tauschen und danach streikte die Heizung. Zum Glück hat er es aber wieder hinbekommen. Wir machten uns aus den Brot-, Wurst- und Käseresten, die wir noch hatten, einer Packung Pumpernickel, Honig, Marmelade und einem Ingwertee mit Zitrone ein Abendessen, das uns nach Wanderung an der frischen Luft sehr gut schmeckte. Den Abend verbrachten wir in der wieder kuschelig warmen Berta mit Lesen und Computern.













