So 12.02.2023 - Hemmingen
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht konnten wir, wie am Abend zuvor, die Waschbecken und WCs der Aufwind-Gemeinde benutzen.
Um 9:30 Uhr gingen wir ins Gemeindehaus (kürzester Dienstweg ever) und Xenia freute sich, Moni Wilhelm wiederzusehen. Sie ist leitende Pastorin der Gemeinde und Xenia hat sie auf der Bibelschule Beröa kennengelernt und ihr später auch während der Neupastorentage den einen oder anderen Tipp geben können. Die Gemeinde ist nach einer Krise ziemlich geschrupft, es waren nur ca. 40 Besucher da. Aber es war eine gute Atmosphäre und bis auf zwei kleine technische Pannen, als der Laptop plötzlich Chrome öffnete und später Word schloss, hat auch alles gut geklappt.
Nach dem Gottesdienst waren wir noch im Gemeindehaus zum Mittagessen eingeladen, das wir zusammen mit Moni und Joe Wilhelm und ihren 3 Kids (Nico (20), Sarai (18) und Talinka(11)) genossen. Joe hatte ein sehr gutes Putengeschnetzelte vorgekocht und zum Nachtisch gab es noch Kuchen und Muffins.
Um 14:30 Uhr verabschiedeten wir uns und fuhren bei inzwischen blauem Himmel und Sonnenschein auf einen Parkplatz bei einem Golfplatz, von dem aus wir einen Spaziergang zur Nippenburg und am Rande des Golfplatzes wieder zurück zur Berta machten. Die Golfanlage ist riesig und es waren einige Leute zum Training dort. So konnten wir manchen Aufschlag miterleben und entsprechend kommentieren 😉. Die Burg selbst war uns von Joe empfohlen worden, war aber nicht gerade der Hit und trotzdem recht bevölkert an dem schönen Sonntagnachmittag.
Anschließend fuhren wir in die Stadt, parkten am Bahnhof und machten einen historischen Stadtspaziergang, den wir von der Homepage von Hemmingen heruntergeladen hatten. War ganz nett. Am schönsten war das alte Schloss mit dem angrenzenden kleinen Schlosspark und einer schönen Kirche.
Um 17 Uhr beschlossen wir, 180 km weiter in Richtung Homburg zu fahren und dort auf einem Parkplatz am Sportplatz von Beeden, am Rande des Biotops, zu nächtigen, den Xenia im Vorfeld rausgesucht hatte. Das hat auch prima geklappt und wir sind um 19:30 Uhr angekommen. Luken dicht wegen der Autos, die noch an einer Wirtschaft ein paar hundert Meter weiter entfernt parkten, dann gab es ein gutes Vesper mit Zutaten von zuhause. Am nächsten Tag sollte es dann weitergehen zu den Schlossberghöhlen, die sich nicht weit weg befinden und laut Internet die größten Buntsteinhöhlen Europas sein sollen. Die Heizung machte unser Wohnmobil schnuckelig warm und so verbrachten wir noch einen gemütlichen Abend darin.




