Sa 11.02.2023 - Ludwigsburg - Hemmingen
Tagebuch Saarland Berta 11.02.-19.02.2023
Um 9:40 Uhr war alles gepackt, Wasser getankt, beim Metzger Proviant gekauft – wir waren startklar. Los ging’s in Richtung Ludwigsburg.
Direkt beim Schloss konnten wir auf einem Parkplatz mit Wohnmobilstellplätzen parken, wo wir um 11:20 Uhr ankamen. Die Sonne schien, es hatte Plusgrade – was wollten wir mehr?
Los ging es zum Schloss, wo wir um 12 Uhr an einer Führung teilnahmen und neben Erklärungen zu den Räumen auch einiges zur Geschichte des Residenzschlosses, seinem Erbauer Herzog Eberhard Ludwig und seinen Nachfolgern Karl Alexander und vor allem Carl Eugen bekamen. Die Führerin - eine Französin, die sich als Wahlschwäbin vorstellte – machte ihre Sache sehr interessant und unterhaltsam. Besonders beeindruckend war ein sehr langer Saal, die Ahnengalerie, und ein imposanter Barockdurchgang von einem Trakt in den anderen, wo ein Hochzeitspaar gerade Bilder von sich machen ließ. Einziger Wermutstropfen war, dass es in den Zimmern und Sälen sehr kalt war – noch kälter als draußen! Die Führerin meinte, dass sie heute „nur“ 3 Hosen übereinander anhätte. In den letzten Wochen sei sie mit Mütze und Handschuhe unterwegs gewesen.
So waren wir nach einer guten Stunde im Schloss nicht undankbar, wieder nach draußen und in die Sonne zu kommen. Die gebuchte historische Stadtführung begann um 14 Uhr im mittleren Schlosshof – Zeit genug, um noch einen Imbiss zu uns zu nehmen. Wir setzten uns in die Sonne des Schlosscafés und genossen Kaffee mit Apfelstrudel. Einen Innenraum gab es nicht, aber in der Sonne war es ganz okay.
Pünktlich um 14 Uhr startete die Runde durch den Schlosshof in die Altstadt. Einige Anekdoten hörten wir zum zweiten Mal, was aber nicht schlimm war. So prägte es sich besser ein. Allerdings standen wir zu den Erklärungen jetzt viel im Schatten und so langsam kroch die Kälte dann doch in die Knochen. Am Marktplatz endete die Führung, jetzt ging es nur noch ins MIK, Museum – Information – Kultur), wo uns der Führer ein Modell von Ludwigsburg zeigte, wie Guiseppe Frisoni die Stadt in Rechtecken geplant hatte. Wir schauten uns noch 2 Kurzfilme über Geschichte und Kultur der Stadt in diesem Zentrum an, um uns etwas aufzuwärmen.
Anschließend gingen wir in die nahegelegene Einkaufspassage „WilhelmGalerie“, wo Xenia sich einen Badeanzug im H&M kaufte. Sie hatte ihren zuhause nicht mehr gefunden ☹. Udo setzte sich so lange in die Eisdiele und trank einen Milchshake.
Inzwischen war es 17 Uhr geworden und wir schlenderten zurück zum Auto. Auf dem Weg kauften wir noch Schokolade als Geschenk für Wilhelms, bei denen wir am nächsten Tag zum Mittagessen eingeladen waren.
Im Auto machte Udo ein kurzes Schläfle, Xenia ging ihre Predigt nochmal durch. Nach einer Tasse Tee ging die Fahrt weiter nach Hemmingen, wo wir im Hinterhof der Aufwind-Gemeinde parken und die Nacht verbringen konnten. Andi war noch im Haus, begrüßte uns und ließ uns die Hintertüre offen. So konnten wir das WC im Haus benutzen. Zum Abendessen gab es Maultaschensuppe.



