Berta-Oberschwaben-Tag03

Di 27.06.2023 - Dornbirn mit Eva und Wolfi

Am frühen Morgen regnete es. Bis wir aufstanden, war der Regen vorüber, es hatte deutlich abgekühlt und der Himmel war bewölkt. Eva schrieb eine Nachricht, dass sie unterwegs waren und um 10 Uhr wie ausgemacht bei uns sein würden.

So war es denn auch und wir starteten um 10:15 Uhr zu viert zu unserer Schluchtentour. Es war kein weiterer Regen mehr angesagt und so sollte es dann auch den Tag über sein. Die kühleren Temperaturen waren zum Wandern sehr angenehm. Wir beschlossen, auf eine Busfahrt zu verzichten und die Rappenlochschlucht und Alplochschlucht vom Parkplatz aus hinauf und dann wieder zurück zu gehen.

Die beiden Schluchten sind nur durch den kleinen Staufensee voneinander getrennt und können in einer Stunde gut durchwandert werden. So ging es zuerst 210 hm nach oben, teils auf wild romantischen Bohlenwegen und über mehrere Treppen. Obwohl die Rappenlochschlucht die berühmtere der beiden ist, hat uns die Alplochschlucht noch besser gefallen. Am Ende kommt man an einer Bushaltestelle an der Straße heraus.

Dort war ein Wegzeiger, der einen Wanderweg weiter den Berg hinauf zum „Kirchle“ auswies. Xenia hatte in einer Wegbeschreibung gelesen, dass sich dieser weitere Anstieg durchaus lohne, und so beschlossen wir, diesen Weg noch anzuschließen. Es ging recht steil bergauf, weitere 150 hm. Das „Kirchle“ erwies sich dann als kein Gebäude, sondern als einen sehr schönen Felsdurchbruch, der wie der Innenraum einer Kirche mit einem Gewölbebogen aussah. Wir waren alle vier beeindruckt uns uns einig, dass sich der anstrengende Anstieg doch gelohnt hatte. Nach dem Kirchle drehten wir um und gingen den ganzen Weg wieder zurück zur Berta.

Am Eingang (bzw. jetzt Ausgang) zur Rappenlochschlucht kehrten wir in einer Terrassenwirtschaft ein und gönnten uns Currywurst mit Pommes bzw. veganes Schnitzel mit Pommes. Jetzt kam die Sonne wieder heraus, es war angenehm warm und direkt am Fluss unter den Sonnenschirmen sehr schön.

Zurück an der Berta gab es noch einen Camping-Kaffee. Danach besichtigte Xenia das Krippenmuseum am Platz, die anderen drei machten Siesta in der Berta.

Um 16 Uhr war Xenia wieder zurück. Das Krippenmuseum ist wirklich einen Besuch wert. Gezeigt werden Krippen und Krippenfiguren aus fast der ganzen Welt. Die zwei größten Krippen stammen aus Italien und sind Auftragswerke des Krippenvereins: eine 16m² große Passionskrippe und eine 23 Meter lange Jahreskrippe mit 14 Stationen aus dem Leben von Jesus. Beide fand Xenia ganz besonders schön und sehenswert.

Wir überlegten, was wir noch zusammen unternehmen könnten, und entschlossen uns zu einer Seilbahnfahrt auf den Karren. Die Talstation istz nur wenige Kilometer von unserem Parkplatz entfernt. So ließen wir die Berta stehen und fuhren zu viert mit Evas Auto. Mit der Seilbahn oben angekommen, besuchten wir die ausgesetzte Aussichtsplattform und genossen auf der Aussichtsterrasse im warmen Sonnenschein Apfelstrudel und Topfenstrudel mit Vanilleeis. Wolfi entschied sich für einen Kartoffelsalat.

Um 18:30 Uhr waren wir wieder unten auf dem Parkplatz angekommen. Eva fuhr uns zurück zum Gütle und unserer Berta, dann machte sie sich mit Wolfi auf die Rückfahrt nach Babenhausen. Udo schaute sich einen Fledermauskurs online an, Xenia las etwas, dann gab es noch eine Dusche und ein schöner Tag ging zu Ende.

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