Berta-Oberschwaben-Tag02

Mo 26.06.2023 - Bad Wurzach

Wir hatten eine gute Nacht und starteten nach unserem Müslifrühstück gen Bad Wurzach. Dort parkten wir in der Nähe des Naturschutzzentrums Moor Extrem am Straßenrand.

Nachdem Udo die Räder ausgeladen und gerichtet hatte, sprach uns eine Anwohnerin an, dass Parken hier nur für 1 bis 2 Stunden erlaubt sei und wir einen Strafzettel riskieren, wenn wir hier stehen bleiben. Es war aber nirgends ein Schild zu sehen und es wurde auch keine Parkscheibe zum Parken verlangt. Ein anderer Anwohner meinte auf Nachfrage von Xenia, der Platz sei okay und so sahen wir es auch.

So radelten wir los, zuerst am Moormuseum vorbei durch den Kurpark entlang des Rieds. Auf dieser Strecke kamen wir auch an einem neuen Wohnmobilstellplatz vorbei, den wir kurz inspizierten. Unsere Tour führte uns weiter um das Ried herum, wieder zurück nach Bad Wurzach, durch die Stadt und dann gen Süden – zuerst übers freie Feld, dann durch eine sehr schöne Seen-Landschaft. Am Rohrer See vorbei kamen wir an den Metzisweiler Weiher, wo wir auf einer Liegebank am See eine kleine Pause eingelegten. Inzwischen war es schon ganz schön warm geworden, ca. 27 Grad.

Danach ging es durch den Wald und an weiteren Seen vorbei, durch Arnach wieder zurück nach Bad Wurzach. Wir kamen über den Gottesberg ins Städtchen und dabei an einem Parkplatz vorbei, an dem es Schatten gab. So radelten wir ins Naturschutzzentrum und schlossen dort unsere Räder an einer Ladesäule an, für die es im Zentrum Ladekabel zum Ausleihen gibt. Dann gingen wir zu Fuß die 5 Minuten bis zur Berta und fuhren sie auf den Schattenparkplatz am Ortsrand. Dort machten wir uns ein Vesper und legten uns eine Stunde aufs Ohr.

Um 15:15 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Weg den Berg hinunter ans Naturschutzzentrum zu unseren Fahrrädern und für eine Besichtigung der Ausstellung Moor Extrem. Der Himmel hatte sich zugezogen und als wir am Zentrum ankamen, fielen die ersten Tropfen. Leider hatte das Laden bei Xenias Rad nicht richtig funktioniert. Udos Akku war voll und so stöpselten wir Xenias Rad an die funktionierende Ladebuchse.

In der Zeit, als wir im Museum waren, hat es geregnet. Wir hörten uns allerhand Erklärungen über die Entstehung des Wurzacher Riedes an und was da jetzt so alles an Flora und Fauna einen idealen Lebensraum gefunden hat.

Als wir um 17 Uhr das Gebäude verließen, schien wieder die Sonne. Xenias Akku war noch am Laden, daher besuchten wir die Eisdiele ums Eck und gönnten uns eine kulinarische Abkühlung.

Anschließend starteten wir noch einmal nach Norden, aber diesmal nicht ums Ried herum, sondern mitten durch – auf Wander- und Bohlenwegen. Wir steuerten ein paar Aussichtsplattformen an und radelten entlang eines kleinen Flusses und quer durchs Moor. Das war wirklich sehr schön! Da außer uns niemand sonst auf diesen kleinen Wegen unterwegs war, ging das prima. Zum Schluss ging es den Berg hinauf zur Berta, die wir im Schatten und wohlbehalten wiederfanden.

Der nächste Anlaufpunkt war der Wohnmobilstellplatz, in den wir zwar nicht einfuhren (das hätte 13 Euro gekostet), aber wo wir Müll und Klo entsorgten. Außerdem gab es dort noch eine Dusche in der Berta.

Wieder frisch fuhren wir noch zur nach Dornbirn in Österreich, wo wir auf dem Parkplatz direkt am Weg zur Rappenlochschlucht parken konnten. Ein Tagesticket ab 8 Uhr kostet hier 5,30 Euro, nachts darf man umsonst stehen. Wir lösten ein Ticket für den nächsten Tag, um morgens nicht dafür aufstehen und aus der Berta gehen zu müssen. Eva und Wolfi hatten angekündigt, um 10 Uhr zu uns zu stoßen und die Schlucht mit uns zu durchwandern.

Zum Tagesabschluss gab es angebratene Maultaschen vom Metzger Schmutz mit 2 Eiern und Speck und einen Salat. Dann ging der Tag seinem Ende entgegen.

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