Berta-Oberschw-Gardasee-Tag06

Mo 03.04.2023 - Radrunde im Hinterland Castiglione delle Stiviere – Soferino

Der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück und einem Camperservice fuhren wir eine halbe Stunde gen Süden nach Castiglione delle Stiviere und stellten uns dort auf den Stadtparkplatz. Es war ein reges Kommen und Gehen und wir passten einen Doppelparkplatz ab, um die Berta so zu stellen, dass sie nicht in den Fahrweg ragte. Udo machte die Räder startklar, Xenia schmierte ein paar Vesperbrote.

Um 11:45 Uhr starteten wir zu einer Rundtour durch ein Landschaftsschutzgebiet 'Parco Colline Moreniche Castiglione', die Xenia auf komoot gefunden hatte. Das Wetter sollte uns den ganzen Tag nicht im Stich lassen, die Sonne schien, aber es war etwas windig und von dem Temperaturen so, dass man eine Jacke gut vertragen konnte.

Es ging auf meist kleinen Straßen oder Holter-di-Polter-Schotterwegen kreuz und quer durchs Land. Nur ab und zu mussten wir ein kurzes Stück auf vielbefahren Bundesstraßen radel . Die Landschaft ist ähnlich der Alb: grün, Äcker und Wiesen und recht hügelig. Auf 32 km kamen 430 Höhenmeter. An einer Stelle mit einer wunderschönen Aussicht übers Land (nach Cascina Albana) machten wir Mittagspause und verzehrten unser Vesper.


Dann ging es weiter nach Soferino, wo wir an der Rocca di Solferino vorbei, durchs Tor hindurch an einen Park kamen, wo wir an einem Kiosk eine Tasse Cappuccino tranken und uns zwei süße Stückchen teilten. Die freundliche Kioskdame empfahl uns, im Ort Capunsei zu essen, eine Spezialität der Region. Es handelt sich dabei um Teignudeln mit Butter und Parmesan. Wir radelten in den Ort und erkundigten uns nach dieser Spezialität, aber die Restaurants hatten jetzt geschlossen (es war 14:15 Uhr) und öffneten erst wieder um 19 Uhr. Eine freundliche Frau aus einer Bar telefonierte für uns, gab uns diese Info und empfahl uns ein Restaurant, das „Da Renato“. Wir radelten zurück zur Berta, vorbei an einem romantischen kleinen See mit weißer Ente, wo wir noch eine kurze Pause einlegten. Dann ging es kreuz und quer zurück zur Berta, die wir um 16 Uhr wohlbehalten wiederfanden.

Udo veräumte die Räder, Xenia kochte Kaffee. Wir entschlossen uns zu einer Lese- und Schlafpause auf dem Parkplatz. Um 19 Uhr starteten wir nach Solferino ins „Da Renato“, wo sich in der Nähe ein größerer Parkplatz für Busse und PKWs befindet. Hinten in der Ecke konnten wir prima und ungestört parken und gönnten uns ein Dreigängemenue im Restaurant: Zuerst die Capuntei, dann Filets mit gegrilltem Gemüse und frittierten Kartoffeln und zum Abschluss ein Eis. Sehr köstlich!

Um 21:30 waren wir wieder in der Berta und verbrachten den Rest den Abends mit unseren Laptops und Reiseplanungen für unseren letzten Urlaubstag.


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