Do 30.03.2023 - Castel Beseno – Riva del Garda
Ein wolkenverhangener Himmel begrüßte uns am nächsten Morgen, aber die Temperatur war doch deutlich milder als in Deutschland. Heute sollte es an den Gardasee gehen. Leider ging es Udo nach dem Aufstehen gar nicht gut. Das Halsweh und der Husten der letzten 14 Tage waren schlimmer geworden. Doch nach einer heißen Honigmilch ging es wieder besser und nach einer kurzen Runde ums Wohnmobil (wir wollten schließlich wissen, wo wir geschlafen hatten) fuhren wir weiter.
Über Meran und Bozen ging es in Richtung Riva. Vor Rovereto sahen wir linkerhand eine imposante Burganlage oben auf einem Berg und entschlossen spontan, zu dieser hochzufahren. Wie sich dann herausstellte, war es das Castel Beseno, die größte Befestigungsanlage der Region. Auf einem kleinen Sträßchen fuhren wir hinauf zum Parkplatz – immer hoffend, dass uns keiner entgegenkommt, denn zwei Autos passten nicht nebeneinander auf die Straße. Aber wir hatten Glück, erreichten den Burgparkplatz und hatten von dort eine phantastische Aussicht auf das Etschtal und das Tal des Rio Cavallo.
Um 11:30 Uhr starteten wir zu einem Spaziergang rund um die Burg und dann zum Burgeingang.
Die Anlage ist ganzjährig geöffnet und wir waren fast die einzigen Besucher. Viel wurde restauriert und man kann einige Räume und Wehranlagen besichtigen. Auch einige Rüstungen sind dort untergebracht und die ganze Anlage ist ein Museum. Wir verbrachten fast 2 Stunden auf der Burg und waren um 14 Uhr wieder am Auto.
Inzwischen meldete sich der Magen und es gab Tortellini mit Salat. Nach dem Spülen entschieden wir uns für ein Mittagschläfle und so war es 16 Uhr, bis wir in Richtung Riva weiterfuhren.
Die Marmitte dei Giganti (Töpfe der Riesen) kurz vor Torbole haben wir leider nicht gefunden, aber der Blick vom Parkplatz auf Torbole und den Gardasee war phantastisch. Wir nutzten den Parkplatz und die Aussicht für einen Kaffee und suchten auf der Karte nach einem Parkplatz in Riva, von dem aus wir zu Fuß in die Altstadt gehen und die Nacht verbringen konnten. Den fanden wir dann auch hinter einer Musikschule und gesellten uns zu zwei italienischen Wohnmobilen, die bereits dort schon standen.
Um 19 Uhr machten wir uns auf zur Altstadtbesichtigung – durch die Fußgängerzone zum Hafen, dort auf einem Bänkle den Seeblick genossen, dann weiter zu einer netten Pizzeria, wo wir eine gute, günstige aber leider nur mäßig warme Pizza verspeisten. Danach wieder zurück zur Berta, die wir wohlbehalten auffanden. Zuerst probte noch ein Blasorchester klassische und modernere Stücke im Haus, aber das war eigentlich nicht störend. Udo ging es inzwischen etwas besser.













