10.09.2022 - Sélestat

In der Nacht hat es kräftig geregnet und einige Jugendliche machten gegen Mitternacht Lärm und laute Musik um unser Auto, haben uns aber sonst nicht weiter belästigt.
Am Morgen war alles gut und wir starteten um 9:30 Uhr nach Sélestat. Dort wollten wir ein Bäckermuseum besuchen und die Stadt besichtigen.
In Sélestat angekommen war es zumindest trocken. Was sich aber als schwierig herausstellte war das Finden eines Parkplatzes. Zweimal ist Udo durch die Innenstadt gefahren, bis wir dann endlich einen Parkplatz am Rand der Altstadt fanden. Er war zwar nicht umsonst, aber die 2 Euro taten uns nicht weh und der Platz überraschte uns zudem mit einem besonderen WC mit Selbstreinigung.
Sich selbst, vollautomatisch reingigendes WC
Ausgestattet mit Regenutensilien gingen wir den kurzen Weg ins Zentrum und kamen beim „Maison de Pain an“ – einem Bäckerladen mit Brotmuseum. Dieses besichtigten wir natürlich und bekamen Gerätschaften von früher und heute gezeigt. Außerdem wird allerhand ums Brotbacken erzählt und erklärt. Der Rundgang endet in der Bäckerei, wo wir uns jeder zwei Quiches und einen Cappuccino bestellten, die wir im Straßencafé verzehrten.
Anschließend holten wir uns in der Touristeninfo eine Beschreibung zur Städtebesichtigungstour, einem zweistündigen Spaziergang auf den Spuren des Löwen und des Riesen Schletto. Im Boden sind Tatzen mit Pfeilen eingelassen, denen man folgen muss und dabei an 24 Stationen mit den Hauptsehenswürdigkeiten von Sélestat vorbeikommt. Der Gang mit Spurensuche hat uns Spaß gemacht und wir haben dabei einiges gesehen. Zwischendurch hat es zweimal kurz geregnet, dann schien aber auch gleich wieder die Sonne. Udo hat den Stadtrundgang mit Komoot aufgezeichnet. Wer ihn virtuell mitlaufen möchte, findet hier den Link dazu:
https://www.komoot.de/tour/921444816?ref=wtd
Um kurz vor 15 Uhr waren wir wieder an der Berta, machten uns einen Kaffee und beendeten unseren Besuch in Sélestat mit einem weiteren Besuch des WCs.
Nun ging es weiter auf einen Camperparkplatz bei Saint Hyppolyte, unterhalb der Burg Hochkönigsburg in den Weinbergen. Es war gut, dass wir schon um 16 Uhr dort waren, denn der Parkplatz füllte sich zunehmend und wir waren froh, noch einen Platz zu bekommen. Wir machten einen Spaziergang durchs Örtchen, dann gab es Nudeln mit Tomatensoße und einen gemütlichen Abend in der Berta.
