Berta-Elsass-Tag06

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08.09.2022 - Molsheim - Straßburg

In der Nacht hat es heftig geregnet, aber am Morgen war es wieder vorbei. Wir hatten am vorigen Abend noch festgestellt, dass die Kirche immer wieder heftig läutete. Trotzdem haben wir bis 8:30 Uhr geschlafen.

Nach dem Frühstück ging es los in Richtung Molsheim. Dort wollten wir ein Bugatti-Museum besuchen.

Wie sich dann herausstellte, gab es dort zwar ein kleine Bugatti-Ausstellung, aber es waren nur drei Autos in einer alten Kartäuser-Klosteranlage ausgestellt.

Kanban-Board aus dem 16 JhdKlare Mindestlöhne waren vorgegeben

Dazu gab es ein paar Infos und auch Motoren zu besichtigen, aber eigentlich ist das „Musée de la Chartreuse et Fondation Bugatti“ mehr ein Geschichts- und Heimatmuseum von Molsheim, in dem zusätzlich gerade noch eine Ausstellung mit Werken des Comik-Zeichners Jacques Martin zu sehen war. Wir hatten uns das zwar anders vorgestellt, aber da wir nun schon mal da waren, gingen wir auch hinein und verbrachten doch fast zwei Stunden dort.

Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einen Garten eines Harley-Fans.

Inzwischen war es Mittag geworden und als wir auf dem Weg nach Straßburg, noch in Molsheim, an einem Lidl vorbeikamen, nutzten wir das und machten einen Einkauf, den wir dann zum Teil gleich im Auto verspeisten.

Nach der Mittagspause nahmen wir die letzte Strecke nach Straßburg in Angriff und trudelten um 15 Uhr auf dem City-Campingplatz ein – um zu erfahren, dass der Platz komplett voll ist und wir höchstens noch auf dem Womo-Stellplatz, der nichts weiter als ein Parkplatz vor dem Campingplatz ist, parken können. Da wir nicht mehr weiterfahren und etwas Besseres suchen wollten, nahmen wir den Platz trotz unmittelbarer Nachbarschaft zur Bahnlinie. Udo machte die Räder startklar, dann machten wir uns auf in die City, die mit den Rädern in 10 Minuten zu erreichen ist. Erstes Ziel war Petite France – sehr nett, aber auch sehr voll. In der Sonne sahen die kleinen Fachwerkhäuser mit dem Kanal wirklich bezaubernd aus.

Die Tour führte uns weiter zum Musée d’Alsace, wo wir um 16 Uhr ankamen. Da es noch zwei Stunden geöffnet hatte, gingen wir hinein und bekamen sogar wieder Freikarten und einen Audioguide auf Deutsch. In drei Häusern wird das Leben und die Geschichte des Elsass gezeigt mit vielen Alltagsgegenständen, Gebräuchen und der alten ländlichen Bauweise. Während unseres Besuches zog ein Regenguss durch, der uns aber nichts ausmachte. Als wir das Museum verließen, war es wieder sonnig und trocken. Wir machten noch einen Abstecher zum Münster, dann beschlossen wir, zurück zum Camper zu radeln und uns Spaghetti zu kochen. Die Restaurants haben uns nicht wirklich zugesagt und es waren mal wieder zu viele Menschen unterwegs. Außerdem hatten wir noch guten Nachtisch im Kühlschrank. So verbrachten wir den Abend gemütlich in der Berta.


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