Berta-Aalen-Tag08

Montag, 14.08. – Radtour nach Eichstätt, Altmühltal, Heimfahrt

Beim Aufstehen war der Himmel noch bewölkt, das sollte sich aber bald ändern und nach dem Frühstück schien die Sonne. Wir sattelten die Räder für eine Runde nach Eichstätt: zuerst etwas nördlich auf der Hochebene, zurück auf dem Radweg durchs Altmühltal.

Los ging es um 9:20 Uhr. Zuerst mussten wir den Berg hinauf, teils im Wald, teils auf der Landstraße. Dann ging es auf schönen Wegen in Richtung Eichstätt. Bei Schernfeld kamen wir an einem großen Steinbruch vorbei, wo auch Versteinerungen zu finden sind. Dort machten wir eine kleine Pause und Xenia fand ein paar versteinerte Pflanzen.

Weiter ging die Tour hinunter nach Eichstätt – eine tolle Abfahrt! Dort drehten wir eine Runde durch die Altstadt und fuhren ins Informationszentrum Naturpark Altmühltal. Dort gibt es Infos zu Flora und Fauna und den Dialekten, die hier gesprochen werden: Bayrisch, Schwäbisch und Oberfränkisch. Im Zentrum des Gebäudes befindet sich der Kuppelsaal der ehemaligen barocken Klosterkirche Notre Dame du Sacre Coeur, der recht beeindruckend ist. Trotz Ferien waren wir fast allein, erst beim Verlassen der Ausstellung begegnete uns ein weiteres Paar.

Inzwischen war es 12:15 Uhr geworden und wir bekamen langsam Hunger. So fuhren wir zum Marktplatz, kauften uns bei einem Bäcker Brezel, Schinken-Käse-Laugenstangen und Apfelküchle, dazu einen Kaffee, und verzehrten das Ganze vor dem Laden im dazugehörigen Café.

Um 12:45 Uhr machten wir uns auf die Rückfahrt durchs Altmühltal. Es war gut warm, aber auf dem Fahrrad gut auszuhalten. Der Radweg hat uns sehr gut gefallen und uns immer wieder ans Lautertal oder das Eselsburgertal erinnert. Er ist sehr gut ausgebaut, meistens geteert, ab und zu auch fester Schotter. Mehrfach überquert man die Altmühl und wechselt so die Seite des Flusses.

Wir fuhren am Burgsteinfelsen vorbei, einem 45 m hohen Kletterfelsen, und an der Felsformation „12 Apostel“, bevor wir Solnhofen erreichten und dort noch einmal eine Eiskaffeepause einlegten.

Jetzt waren es nur noch wenige Kilometer bis nach Pappenheim, wo unsere Berta auf uns wartete. Kurz vor dem Ziel kamen wir noch an der Kirche aus Weiden vorbei - ein schöner Ort, um Natur und Besinnung zu verbinden.

Um 16 Uhr war alles wieder verladen und wir traten die zienlich heiße Heimfahrt an. Um 18 Uhr kamen wir wohlbehalten in Heroldstatt an und fanden zuhause alles in Ordnung. Das ist doch immer wieder ein Grund, dankbar zu sein – und natürlich auch für die wunderschönen Tage, die wir unterwegs sein durften.

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