Sa 12.08.2023 - Gunzenhausen, Radtour um den Brombachsee
Der neue Tag begann bewölkt, sollte dann aber noch sehr warm, sonnig und ab dem Nachmittag gewittrig werden.
Wir tankten neues Wasser, leerten das Klo und starteten in Richtung Altmühlsee. Unterwegs gab es einen Zwischenstopp bei einem Lidl auf der Strecke, wo wir uns mit Wecken, Salat und ein paar Sonderangeboten eindeckten.
Da wir damit rechneten, dass es am Altmühlsee ziemlich voll sein würde, fuhren wir einen laut Park4night wenige Kilometer entfernten großen Parkplatz am Ortsrand von Gunzenhausen an, wo Wohnmobilparken erlaubt ist. Dieser war dann auch sehr groß und es standen schon ein paar Wohnmobile da, zu denen wir uns gesellten.
Die Sonne schien bei blauem Himmel und es war ziemlich warm, als Udo die Räder startklar machte. Wir hatten eine Runde um den Brombach- und den Altmühlsee ausgesucht. Unser Parkplatz lag zwischen den beiden Seen und da wir uns nicht sicher waren, wie sich das Wetter und die Gewitter entwickeln würden, starteten wir zuerst mit der größeren Strecke um den Brombachsee.
Wir umrundeten den See zuerst am nördlichen Ufer und machten den ersten Halt beim Wakepark am Kleinen Brombachsee beim Campingplatz an der Badehalbinsel. Udo wäre dort 2017 mit den Rangern auf einem Camp gewesen, wenn nicht die Krebs-OP dazwischen gekommen wäre. Er hatte die ganze Planung gemacht und es interessierte ihn, was sich seither alles verändert hat. Bei dem Wetter, Wochenende und Sommerferien war natürlich eine Menge los an der Wakeboard- und Wasserskianlage.
Weiter ging es dann bis zum Ostende des Brombachsees, wo wir an einer Badewiese Halt machten, ein bisschen ausruhten und Xenia ein Bad im See nahm.
Nun führte uns unser Weg über den Damm ans Südufer. Wir waren die Schnellsten und überholten immer wieder andere Radler.
Am Südufer angekommen sahen wir schon, wie sich der Himmel am Horizont gefährlich verfinsterte. Es ging noch eine Zeit gut, dann erwischte uns ein erstes Gewitter. Wir hatten den See bereits hinter uns gelassen und waren auf der Verbindungsstrecke zum Altmühlsee bzw. nach Gunzenhausen in einem Waldgebiet, als es zu regnen begann. Der Regen wurde schnell heftiger und es donnerte unentwegt. Wir hielten an und stellten uns im Wald unter eine Fichte, wo es einigermaßen trocken blieb. Dort warteten wir den Schütter ab. Das Satellitenbild von Wetteronline zeigte, dass wir ein kleines Zeitfenster haben, bis uns das nächste Gewitter erreicht, das noch deutlich heftiger sein würde. Und so war es dann auch! Wir erreichten die Berta nach einer Pfützenfahrt im Trockenen, aber schon während Udo die Räder einräumte begann es wieder zu regnen und er schaffte es gerade noch, bevor es richtig losging: Starkregen, Sturm und sogar etwas Hagel waren im Programm und wir waren total dankbar, im Trockenen zu sein.
Wir nutzten die Zeit für eine Dusche, lasen und ruhten ein bisschen aus. Nach einer Stunde war der Regen vorbei und wir konnten etwas frische Luft ins Wohnmobil rein und feuchte Luft rauslassen. Xenia kochte Tortellini und Salat, was uns gut geschmeckt hat. Was uns aber noch fehlte, war ein Nachtisch und wir hatten große Lust, noch zu Fuß in den Ort zu gehen und ein Eis zu essen. Dafür mussten wir aber zuerst noch einen weiteren kurzen Regenguss abwarten.
Um 20:30 Uhr wagten wir es, kamen trocken zur Eisdiele (waren aber auch nur 800 Meter), aßen ein gutes Eis und kamen auch trocken wieder zurück.









